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31.12.2018
Silvester

 1993 - Der große Saal - Teil I

Das Herbstprogramm lief wie gewohnt ab. Für den Vorstand begann die Kampagne wie üblich vor der Urlaubssaison mit der Erstellung des Rahmenterminplanes und der Berufung des Elferrates. Die Findung des Mottos durch den Elferrat zog sich wieder hin und musste schließlich regelrecht in einer Sitzung erzwungen werden. Das Motto: "Engel gibt's im Himmel bloß, in Wriezen ist der Teufel los!", war zum Glück von allgemeiner Natur, so dass angedachte Beiträge des Mottos wegen nicht verändert oder zurückgestellt werden mussten. Die Machtübernahme erfolgte wie üblich und das Herbstprogramm lief wie gewohnt ab.
Aber halt, etwas Neues gab es doch. Die Fünkchen, unsere jüngste Formation, betraten erstmals die Bretter, die die Weit bedeuten. Der Eifer, mit dem sie das taten, ließ das Publikum sofort in die richtige Stimmung kommen.
Weitere Höhepunkte waren "Frieda und Otto im Himmel", die kleine Funkengarde als "Berliner Jungs", die große Funkengarde und das Männerballett gemeinsam mit ihren "Itzy-Bitsy-Tänzen am Strand", die Feger mit der "Freien Reichsstadt Wriezen" und das Damenballett mit "Moskau".
Kaum waren die Herbstveranstaltungen vorbei, lag dem Vorstand ein Angebot für eine Veranstaltung im ehemaligem Kreiskulturhaus in Neuhardenberg vor.
Trotz vieler nicht ganz unberechtigter Vorbehalte entschied sich der Vorstand, die Chance in einem großen Saal aufzutreten, zu nutzen. Es reizte nicht nur das Geld, das wir einnehmen konnten. Ein richtiger großer Saal mit einer richtigen Bühne, welches (Laien-) Künstlerherz schlägt da nicht schneller. Außerdem hatten wir endlich die Chance, den Karnevalsfreunden, die die bedrückende Enge in der Speiseeinrichtung einfach nicht ertragen konnten, auch einen närrischen Abend zu präsentieren. Es gab natürlich auch wieder ein paar Knaller im Programm, z.B. "Frieda und Otto im Himmel" (Teil 2), "Go West" mit dem Damenballett oder der aufpolierte "Can Can" mit der Funkengarde und dem Männerballett. Der "Schwanensee", wieder einmal im Programm, wurde zur Tortur. Statt der gekürzten 3 1/2 Minuten-Fassung, wurde die Originalversion eingespielt. Noch nie zuvor hat der Todeskampf des Schwans auf einer deutschen Karnevalsbühne so lange gedauert. Aber die Männer haben professionell durchgehalten.


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Kampagne 1993/94