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 2008 - WWC Wriezener Wander-Cirkus

Eintritskarte 2008
Der WCC wird mehr und mehr zum WWC - Wriezener Wander-Cirkus, mehr dazu im Beitrag.
Das Motto lautet: "Vom Himmel bis zur Hölle, der WCC auf der Discowelle". Zumindest im Motto wurden verschiedene Wünsche der Arbeitsgruppen für den roten Faden der Kampagne verwirklicht. Leider hielten sich nicht alle an das Motto. Neu war dieser Zustand aber nicht und es störte auch nicht, denn das Programm wurde von unseren Gästen bestens angenommen.
Henry führte wieder überzeugend durch das Programm und erwies sich als sehr wandlungsfähig, als "Artur der Engel", Teufel und Flower-Power-Sonnenkind. Nur einmal kam er mächtig ins Schwitzen. In der vorjährigen Kampagne versprach er mit der Funkengarde zu tanzen. Sie räumten ihm dies beim Funkentanz spontan ein. Mit Folgen, denn nach ein paar Takten war er völlig ausgepumpt. Weshalb er seinen Hut jetzt noch tiefer vor den Leistungen der Tanzgarden zieht.
Ein neues Talent tritt zum ersten Mal singend ans Mikrofon, Eva Wesolek. Noch ist die 5jährige ein wenig schüchtern und braucht den Beistand der Mutti, aber sie steht ihre ersten Auftritte mit Bravour durch.
Die sprechende Zunft wird ebenfalls mit sehr viel Beifall bedacht. Die Reden und Sketche kommen prima an. Die Texteauswahl ist gut, aber was ebenfalls sehr wichtig war, die Gestaltung der verschiedenen Rollen klappte hervorragend. Insbesondere Conny Köpernick und Burkhard Möbis machten eine gute Figur, z.B. beim Sketch "Beim Frühstück".
Die Hitparade der Männer knüpfte an alte Zeiten an. Endlich wurde nicht nur bekannte Musik aus den 70er und 80er Jahren per Playback auf die Bühne gebracht, sondern die Charaktere der dargestellten Interpreten herrlich überspitzt dargestellt. - Es war einfach herrlich! Das "Schäferlied" von Bauer Heinrich aus "Bauer sucht Frau", dargestellt von Gabor Hanke, war der absolute Knaller. Gabor war dabei echter, als der echte Bauer Heinrich. Die Showtänze der Garden und vom Männer- und Damenballett waren durch die Bank ein Augenschmaus, die Fünkchen mit Rotkäppchen im NDW-Gewand, das Damen- und das Männerballett mit ihrem Tanz zu Glamrock-Klängen, das getanzte Udo-Jürgens-Medley der Funken, die "Grüße aus der Hölle" der Funkengarde und auch die Neuauflage von "Elements" in Zusammenarbeit der Garden und des Damenballetts.
Das Programm im Februar konnte nicht das hohe Niveau aus dem November halten und die Neuerungsrate war eher gering. Schade. Trotzdem gab es Highlights. Die Tanzgruppen überzeugten und die Funken konnten sich in neuen Kostümen präsentieren. Gabor Hanke glänzte als Sprecher vom "Radio Freies Wriezen" und als Bauer Heinrich. Eva Wesolek sang ein neues Lied, dieses Mal mit "tänzerischer" Unterstützung durch das Männerballett. Burkhard Möbis kam mit einer neuen Sketchpartnerin, seiner Tochter Larissa, auf die Bühne. Das Duo verzeichnete einen gelungenen Einstand mit "Das geliehene Auto". Das "Duo in Scandale" sang eine deutsche Version von "Mama Mia" und Stimmungslieder und Henry Leue führte als Disco-Engel souverän durch das Programm. Zusätzliche Glanzpunkte setzten am Rosenmontag die Tänzer und Solotänzer vom Faschingsclub des Bezirkskrankenhauses Klinikum Uckermark e.V. mit Spitzendarbietungen sowie das Sketchduo und die Tänzer des Neulietzegöricker Geselligkeits-Vereins, die einfach urkomisch waren.
 
Wir kehren dem Rosenmontag in Bad Freienwalde den Rücken. Die Aktiven wollen nicht mehr. Die technisch-organisatorischen Pannen der letzten Jahre haben ihre Spuren hinterlassen und für Ablehnung in den verschiedenen Arbeitsgruppen geführt. Der Vorstand muss sich dem Willen der Aktiven beugen. Wir reaktivieren und konzentrieren uns auf unseren Rosenmontag. Die harten Rosenmontagsfans danken es uns und es gelingt uns, befreundete Clubs, die in Bad Freienwalde keinen Platz finden, wieder an die Volzine zu locken. Uns freut besonders, dass auch Klubs, die in Bad Freienwalde auftreten, uns ebenfalls die Treue halten. Unserer Einladung folgten: der Faschingsclub des Bezirkskrankenhauses Klinikum Uckermark e.V., der Neulietzegöricker Geselligkeits-Verein, der ECC Eggersdorfer Carneval Club .eV., der AKC Altreetzer Karneval Club e.V., der HSCC Harnekoper - Sternebecker Carneval Club e.V., Ehrengast war der Bürgermeister und Ehrenpräsident des AKC - Manfred Müller. Gastauftritte vom Neulietzegöricker Geselligkeits-Verein und vom Faschingsclub des Bezirkskrankenhauses Klinikum Uckermark e.V. heizten mit ihren Spitzendarbietungen die gute Stimmung zusätzlich an.
 
Die Stadthalle kann den Rosenmontag nicht absichern. Die endgültige Absage kommt vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn. Das ist der Supergau. Die Eintrittksarten sind gedruckt, die Plakate hängen schon und die meisten Gäste haben schon zugesagt. Uns droht eine riesige Pleite. Der Bürgermeister, Herr Siebert, hat in dieser Situation fest zu uns gehalten und maßgeblich daran mitgewirkt, dass wir noch einmal in die Turnhalle der Allende-Schule umziehen können. Ein besonderer Dank gilt deshalb ihm und der Schulleitung.
Der WCC kann sich langsam einen zweiten Namen zulegen, "WWC - Wriezener Wander-Circus", denn wer hat schon in so vielen "Stammhäusern" in nur 23 Jahren gespielt? Da waren der LIW-Saal, die Speiseeinrichtung der Allende-Schule, die kalte BHG-Lager-Halle (die heutige Stadthalle), das Kulturhaus in Neuhardenberg, die Stadthalle und zwischendurch immer wieder aus der Not heraus, die Turnhalle der Allende-Schule. Es wäre schön, wenn wir uns endlich längerfristig in einer geeigneten Spielstätte "einrichten" könnten, denn jeder Umzug stellt an uns neue Anforderungen und verschlingt Kraft und Geld, die wir viel lieber in die Programme investieren würden. Jeder Umzug erfordert Mehraufwendungen im organisatorischen Bereich. Ganz zu schweigen von den Aktiven und Helfern, die für die Dekoration und den Technikaufbau neben Ihren Auftritten viel Zeit und Kraft investieren müssen. Es macht einfach keinen Spaß, unter Zeitdruck in einer Nachtschicht die Halle wieder räumen und Gäste vorzeitig aus der Halle "treiben" zu müssen, - uns nicht und den Gästen auch nicht!!! Wir wollen endlich wieder ein Carnevals-Club sein und kein Umzugsweltmeister.
 
 


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Kampagne 2008/09